Dein Glückszettel – Wie Dankbarkeit dich glücklich macht

Verdammt, schon wieder ist die Küche dreckig, das Wetter nervt und in den Nachrichten jagt eine Katastrophe die nächste. Wir sind oft so beschäftigt mit allem Negativen, dass wir gar nicht merken, was gut läuft. Doch wer will schon immer nur Schlechtes wahrnehmen? Vermutlich niemand. Höchste Zeit also, daran etwas zu ändern.

Warum sehen wir immer nur das Schlechte?

Was das angeht ist mal wieder die Evolution schuld, denn sie hat dafür gesorgt, dass wir uns viel mehr auf alles Negative und nicht auf die positiven Dinge konzentrieren. Vor langer, langer Zeit war das auch sehr nützlich und sogar überlebenswichtig. Wenn wir eine Gefahr übersehen hätten, dann wären wir vielleicht vom berühmten Säbelzahntiger gefressen worden. Heute macht diese Negativitätsverzerrung es uns allerdings schwer, optimistisch zu bleiben und auch die positiven Dinge im Leben zu sehen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass es fünf positive Erlebnisse braucht, um ein negatives Erlebnis wieder auszugleichen. Negatives wiegt dementsprechend also fünfmal so schwer wie Positives. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, uns all das Positive in unserem Leben mal ganz bewusst zu machen und uns regelmäßig darauf konzentrieren – einfach, damit wir es nicht übersehen.

Dankbarkeit – Bessere Laune mit deinem Glückszettel

Die Wissenschaft ist sich einig: Dankbarkeit beeinflusst unsere Stimmung und unser Wohlbefinden positiv. Wenn wir also unsere Aufmerksamkeit auf das Gute richten und uns bewusst machen, wofür wir dankbar sind, geht es uns besser. Eine einfache Möglichkeit das zu tun, ist ein Dankbarkeitstagebuch oder ein Glückszettel. Dafür brauchst du morgens und abends jeweils nur ein bis zwei Minuten Zeit. Schnapp dir nach dem Aufstehen Stift und Papier und schreibe drei Dinge auf, über die du dich am heutigen Tag freust. Am Abend vor dem Schlafengehen nimmst du diesen Zettel erneut in die Hand und notierst drei Dinge, für die du dankbar bist. So startest du in freudiger Erwartung in den Tag und gehst abends zufrieden wieder ins Bett. Am Anfang ist es vielleicht gar nicht so einfach und es dauert ein wenig länger, bis dir drei Dinge einfallen. Aber hier gilt wie immer: Übung macht den Meister. Je häufiger wir unsere Gedanken auf das Positive lenken, desto leichter fällt es uns nach einiger Zeit.

Kleiner Tipp: Bewahre diese Zettel auf, sodass du an Tagen, an denen dir der positive Fokus schwerer fällt, in deine Dankbarkeitssammlung reinschauen kannst.

Gute Nachrichten gibt es viele – wir müssen nur wissen, wo wir sie finden

Besonders die Medien überschütten uns häufig mit schlechten Nachrichten. Schnell fühlt es sich so an, als würde auf dieser Welt nur Schlimmes passieren. Das Problem: Die Nachrichten können wir schlecht beeinflussen. Wir können uns allerdings bewusst machen, dass in den meisten Medien Nachrichten mit negativem Fokus überwiegen, weil Konflikte, Skandale und Katstrophen mehr Klicks, Leser und Zuhörer bringen. Dadurch entsteht ein verzerrtes und übertrieben negatives Bild der Wirklichkeit. Diesem verzerrten Bild will die Seite goodnews.eu entgegenwirken. Hier findest du jeden Tag sechs positive Beiträge und eine ordentliche Portion Optimismus. Genau richtig also, um  den positiven Fokus zu finden, wenn du das Gefühl hast, ihn verloren zu haben.

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